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Im Folgenden finden Sie einige didaktische Anregungen, welche sich im Verlaufe meiner Unterrichtspraxis als nützlich erwiesen haben. Neben Planungshilfen findet man auch Vorschläge zum Überdenken des eigenen Unterrichts. Die entsprechenden Erläuterungen lassen sich bequem als PDF herunterladen.


Thema 1: Fundamentale Ideen

Fundamentale Ideen

Fundamentale Ideen MATH und INF



Thema 2: Meine mathematische Landschaft

Voraussetzung für eine verantwortungsbewusste Lehrtätigkeit ist eine klare Vorstellung davon, in welchen mathematischen Gefilden man sich im Schulalltag bewegt. Fundierte Kenntnisse dieser Landschaft sind unabdingbar. Die hier dargelegten Überlegungen mögen helfen, die eigenen Wege in die mathematische Landschaft zu finden und die gesteckten Ziele zu erreichen.

PDF: Meine mathematische Landschaft



Thema 3: 12 sind genug

Kennen Sie eine griffige und einfache Umschreibung der Ziele des gymnasialen Mathematikunterrichtes? Ist Ihnen die Transparenz ein Anliegen? Wissen die Schülerinnen und Schüler, woran sie momentan arbeiten?

PDF: 12 sind genug



Thema 4: Mein didaktisches Dreieck


dreieck
Suchen Sie ein Planungswerkzeug für den Unterricht?

Das von Ruth Cohn ab 1956 entwickelte didaktische Dreieck beschreibt die grundsätzliche Abhängigkeit der drei Komponenten Lehrperson - SchülerInnen - Sachthema. Die Wechselwirkung dieser drei Komponenten zeigt sich beim Lehren und Lernen und ist auch bei der Unterrichtsplanung im Auge zu behalten. Das von mir entwickelte Dreieck steht dazu nicht in Konkurrenz, sondern weist in eine andere Richtung. Es erinnert mich bei der Vorbereitung eines Themas daran, 7 wichtige Aspekte zu berücksichtigen und mir einige folgenschwere Fragen zu stellen.

PDF: Mein didaktisches Dreieck

PDF: Figur des didaktischen Dreiecks



Thema 5: Das EWR-Prinzip nach Herget

In einem denkwürdigen Vortrag in Berlin am 28. März 2007 anlässlich der gemeinsamen Tagung von GDM und DMV hat Wilfried Herget drei Forderungen für den Unterricht gestellt. Sie heissen stichwortartig: einfacher, weniger und regelmässiger. Im Folgenden nenne ich dies auf Grund der Anfangsbuchstaben das EWR-Prinzip nach Herget.

PDF: EWR-Prinzip nach Herget



Thema 6: Das etwas andere EWR-Prinzip

Im Verlauf meiner Lehrtätigkeit haben sich drei besonders wichtige Merkmale für eine Lehrperson herausgeschält: Erfahrung, Wertschätzung und Rückhalt.


dreieck
Erfahrung


Ohne eine fundierte Kenntnis der Inhalte und Methoden des eigenen Faches steht die Lehrperson auf verlorenem Posten. Es genügt in der Tat nicht, den Schülerinnen und Schülern eine Lektion voraus zu sein. Die Fragen Worum geht es in meinem Fach? und Was ist wichtig (fundamentale Ideen!)? sollten im Laufe der Unterrichtsjahre beantwortet werden. Ein exzellenter "Verkäufer" der Angebote wird aber nur derjenige, welcher stetig an seinen didaktischen und methodischen Fähigkeiten arbeitet. Glücklich, wer diesbezüglich bereits in seiner Ausbildung einen Grundstock mitbekommen hat. Für die Mathematik gilt besonders: Erfahrungen im Problemlösen sammeln und nochmals: Erfahrungen im Problemlösen sammeln!


Wertschätzung


Gegenseitige Wertschätzung muss das Klima im Schulzimmer und weit darüber hinaus bestimmen. Man wird vergeblich nach Lernerfolgen suchen, wenn der Boden des Vertrauens am Austrocknen ist. Mut machen, heisst die Devise (übrigens auch in Lehrerfortbildungen...). Wertschätzung bedeutet insbesondere: Schülerarbeiten ernsthaft nach besprochenen Kriterien beurteilen; alle in der Klasse gerecht behandeln; während den Lektionen alle mit einbeziehen und die Probleme sorgfältig angehen.


Rückhalt


Den wichtigsten Rückhalt bildet eine solide Weltanschaung. Daraus gewinnt man Kraft für seine tägliche Aufgabe. Eltern, Kollegen und eine Schulleitung, welche die Arbeit mittragen, können eine erhebliche Stütze sein. Leider sind Missgunst und Brotneid unter Kollegen weit verbreitet. Lieber erfindet jeder das Rad immer wieder neu, anstatt Synergien zu nutzen. In der Volksmeinung halten sich hartnäckig Gerüchte vom Lehrerberuf als Ferienjob. Gerne erlaube ich mir an dieser Stelle, allen Kolleginnen und Kollegen ein Kränzlein zu winden, welche ihren schönen und wichtigen Beruf ernst nehmen und sich voll dafür einsetzen. Dies ist gottlob keine aussterbende Rasse. Selbstverständlich kann man auch Parteiprogramme zur Bildung und Erziehung als Rückhalt bezeichnen, sofern sie nicht nur zu wahltechnischer Propaganda missbraucht werden.



Thema 7: Was für mich zählt

In meiner 40-jährigen Lehrtätigkeit gab es einige Richtlinien, welche für mich wegweisend waren, aber auch einige Klippen, welche es zu umschiffen galt. Ich bin gut damit gefahren und möchte sie deshalb hier preisgeben.

PDF: Mein Glaubensbekenntnis



Thema 8: Tabus

In Anspielung auf Kant's 'Kritik der reinen Vernunft' gilt es, hin und wieder Grenzen zu sprengen und 'Tabus zu brechen'. Alte Vorurteile und Behauptungen 'vom Hören sagen' sind schlechte Lehrmeister. Mache ich etwas, weil ich es schon immer so gemacht habe? Urteile ich erst, wenn ich mich selbst davon überzeugt habe? Bin ich bereit, eigene (vielleicht unbequeme) Wege zu gehen?

PDF: aufgelistete Tabus



Thema 9: 10 Gebote für Lehrpersonen

Georg Polya fasst in seinem Buch Vom Lösen mathematischer Aufgaben, Band 2 zehn Aspekte des "Lehrerseins" zusammen. Damit ist alles Wichtige gesagt.

PDF: 10 Gebote



Thema 10: 4 Regeln für den richtigen Vernunftgebrauch

René Descartes formuliert 4 Regeln, welche ihn stets bei seinen wissenschaftlichen Forschungen begleitet haben. Dies wäre etwas für Politiker, Wissenschaftler (insbesondere Theologen) usw.

PDF: 4 Regeln